Klimaanpassungen

Die Experimente

LÜNEBURG KONKRET.
VERÄNDERN

Grüne Backsteinstadt: Mal durchatmen in heißen Zeiten

Grundidee: Lüneburg ist geprägt durch die historische, eng bebaute Altstadt mit vielen privat oder gewerblich genutzten Hinterhöfen. Eine lockerer bebaute Zone mit Grünflächen und Parks, Privat- und Kleingärten umschließt die Altstadt. Trotz der Herausforderung, die der Denkmalschutz für die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen darstellt, kann der Gesamtbereich von Altstadt und der sie umgebenen Zone als »Grüne Lunge« für die zu erwartenden klimatischen Veränderungen eine wichtige Rolle spielen. Mit Blick auf künftig häufiger auftretenden Hitzestress und Starkregenereignisse sowie unter Berücksichtigung von Lüneburgs grüner Historie sollen daher verfügbare Flächen partizipativ umgestaltet und ökologisch aufgewertet werden. Als Modell soll diese Umgestaltung im privaten wie im öffentlichen Bereich sowie auch stadtübergreifend zum Nachahmen anregen.

Experiment: Kann die (Re-)Aktivierung historischer Hinterhofgärten, die Begrünung von Hauswänden, Durchgängen und Garagendächern und die Entsiegelung von Stellflächen helfen, Hitzestress und starkregenbedingte Überflutungen zu verringern? Wie lassen sich Denkmalschutz und Klimaanpassung in einer Stadt wie Lüneburg in Einklang bringen? Welche Arten der Bepflanzung sind sinnvoll und möglich und haben nebenbei vielleicht noch einen positiven Effekt als innerstädtische Inseln der Biodiversität? Mit Workshop-Angeboten, gemeinschaftlichen Pflanzaktionen und einer Sonderausstellung soll diesen Fragen nachgegangen und die Umsetzung beispielhafter Lösungen angegangen werden.

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