{"id":3484,"date":"2022-05-16T10:27:49","date_gmt":"2022-05-16T08:27:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lueneburg2030.de\/?page_id=3484"},"modified":"2022-06-09T13:56:30","modified_gmt":"2022-06-09T11:56:30","slug":"faq","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.lueneburg2030.de\/gruenergiebel\/faq\/","title":{"rendered":"FAQ"},"content":{"rendered":"\t\t
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Der Gr\u00fcne Giebel - FAQ<\/h2>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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Das Experiment <\/span>\u00bbDer Gr\u00fcne Giebel\u00ab<\/span> ist ein Teilprojekt des Reallabors \u00bbZukunftsstadt L\u00fcneburg 2030+\u00ab. <\/span>Das Siegel \u00bbDer Gr\u00fcne Giebel\u00ab bescheinigt Produkten, Dienstleistungen und Organisationen, ihren nicht vermeidbaren CO\u2082-Aussto\u00df durch lokale Kompensationsma\u00dfnahmen ausgeglichen zu haben.\u00a0<\/span>
<\/span><\/p>

\u00a0<\/span><\/div>
Die Kompensation soll \u00fcber die Umwandlung von Holz aus lokalen Agroforst-Betrieben (eine Kombination von B\u00e4umen mit Ackerbau und Tierhaltung) in Pflanzenkohle erfolgen. Ziel ist es, den lokalen Konsum weitgehend frei von Auswirkungen auf das globale Klima zu gestalten.\u00a0<\/span>\u00bbDer Gr\u00fcne Giebel\u00ab<\/span> ist im Januar 2022 in die 18-monatige Experimentphase gestartet.<\/span><\/div>

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<\/p>\n

CO\u2082-Emissionen von Personen, Unternehmen, Produkten oder ganzen Staaten k\u00f6nnen durch verschiedene Arten von Klimaschutzprojekten ausgeglichen werden. So finanziert z. B. die Klimaschutz-Organisation atmosfair <\/a><\/span>in L\u00e4ndern des globalen S\u00fcdens den Umstieg von brennholzbetriebenen offenen Kochstellen auf energieeffiziente \u00d6fen. Die durch diese Modernisierung eingesparte Menge CO\u2082 k\u00f6nnen sich Emittent:innen bei atmosfair als Kompensationsma\u00dfnahme anrechnen lassen, indem sie anteilig in die dort gelisteten Klimaschutzprojekte investieren.
<\/span><\/p>

Andere Projekte zielen darauf ab, bereits emittiertes CO\u2082 direkt und aktiv wieder der Atmosph\u00e4re zu entziehen. Das kann z. B. durch das Pflanzen von B\u00e4umen bewirkt werden (wie hier in der Region im LZ Bl\u00e4tterwald<\/a><\/span>) oder indem man die im Holz gebundene Menge Kohlenstoff durch Umwandlung in Pflanzenkohle bindet. Diese Pflanzenkohle kann dann zu einer dauerhaften Kohlenstoffsenke werden, wenn sie in den Boden \u2013 egal ob gro\u00dfer Acker oder kleines Beet \u2013 eingebracht wird. Wie das funktioniert, erkl\u00e4rt der Abschnitt \u00bbWie kann Pflanzenkohle zum Klimaschutz beitragen?\u00ab<\/span><\/span><\/p>\n

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CO\u2082-Emissionen zu kompensieren, tr\u00e4gt nur zum Klimaschutz bei, wenn es sich hierbei um nicht vermeidbare Emissionen<\/b> handelt. Laut dem Umweltbundesamt (2018) kann durch ein klimabewusstes Handeln der eigene Fu\u00dfabdruck von durchschnittlich 11,2t CO\u2082e* pro Person pro Jahr in Deutschland deutlich auf 4t CO\u2082e reduziert werden. Um das globale Klimaziel noch erreichen zu k\u00f6nnen, darf allerdings nur noch h\u00f6chstens 1t CO\u2082e pro Jahr pro Person emittiert werden. Die restlichen CO\u2082-Emissionen k\u00f6nnen durch Kompensation neutralisiert werden (UBA 2018<\/a><\/a>)<\/span><\/div>\n

<\/span><\/div>\n

*CO\u2082e?<\/span><\/b><\/p>\n

CO\u2082 ist das dominierende Treibhausgas, das den Klimawandel befeuert. CO\u2082 ist jedoch nicht das einzige Treibhausgas, das dazu beitr\u00e4gt. Auch Lachgas oder Methan haben Einfluss auf das Klima. Um deren Wirkung berechnen zu k\u00f6nnen, wird es in die \u00e4quivalente Menge CO\u2082 umgerechnet, um nur eine Zahl angeben zu m\u00fcssen. <\/span><\/p>\n

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<\/p>\n

B\u00e4ume pflanzen, um den eigenen CO\u2082-Fu\u00dfabdruck zu kompensieren und das Klima zu retten? Das ist eine weitpropagierte und beliebte \u201eKlimaschutzma\u00dfnahme\u201c. Das Problem bei Kompensation durch Aufforstung ist allerdings, dass kein dauerhafter Entzug des CO\u2082 gew\u00e4hrleistet<\/b> werden kann. Bis die B\u00e4ume die tats\u00e4chliche Menge an kompensiertem CO\u2082 der Atmosph\u00e4re entzogen haben, sind sie vielleicht bereits gef\u00e4llt, eingegangen oder verbrannt. Dadurch wird nichts f\u00fcr den Klimaschutz gewonnen. Au\u00dferdem kommt es bei Aufforstung im Globalen S\u00fcden immer wieder zu Landnutzungs- und Landrechtskonflikten mit der lokalen und indigenen Bev\u00f6lkerung<\/b>, die ihr Land durch Baumplantagen verlieren. Und hier in Deutschland ist es schwierig, noch geeignete Fl\u00e4chen f\u00fcr Aufforstung zu finden, die nicht sowieso bereits vom Forstmanagement f\u00fcr Nachpflanzung vorgesehen sind. <\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t

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<\/p>

F\u00fcr eine sinnvolle Kompensation ist es zwingend notwendig, dass es sich hierbei um eine zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahme<\/b> handelt, um doppelte Anrechnung zu vermeiden. Dies w\u00fcrde nicht zu tats\u00e4chlichem Klimaschutz f\u00fchren, sondern nur die Klimaschutzzahlen besch\u00f6nigen. Mit Kompensationsma\u00dfnahmen vor Ort ist eine bessere \u00dcberpr\u00fcfbarkeit gew\u00e4hrleistet<\/span>.
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\u00a0<\/span><\/div>
Au\u00dferdem gehen Kompensationsprojekte in Deutschland nicht auf Kosten des Globalen S\u00fcdens. Dort missachten Klimaschutzma\u00dfnahmen der reichen Industrienationen nicht selten die Landrechte und Territorien indigener V\u00f6lker. Werden z. B. Aufforstungsprojekte auf Fl\u00e4chen durchgef\u00fchrt, die bis dahin zur Nahrungsmittelproduktion genutzt werden, sind Konflikte die h\u00e4ufige (und logische) Folge, denn Klimaschutz geht so zulasten der lokalen Bev\u00f6lkerung. <\/span><\/div><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t
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CO\u2082 -Emittent:innen <\/span>(Unternehmen, Haushalte, Institutionen etc.) k\u00f6nnen ein Kompensationszertifikat f\u00fcr die ausgeglichene Menge an CO\u2082 erhalten. Auch eine freiwillige Einzahlung in den Pflanzenkohle-Fond ist m\u00f6glich, mit der direkt in diese lokale Klimaschutzma\u00dfnahme investiert wird.<\/span>
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\u00a0<\/span><\/span><\/span>Landwirt:innen,<\/span> G\u00e4rtner:innen etc. k\u00f6nnen den Kauf von Pflanzenkohle durch den Fond bezuschusst bekommen, um diese dann <\/span>\u00a0<\/span>zun\u00e4chst zur Aufwertung von Kompost, Wirtschaftsd\u00fcnger oder Stalleinstreu zu nutzen und das so veredelte Material schlie\u00dflich in den Boden einzubringen. Dadurch wird dauerhaft CO\u2082 im Boden gebunden (C-Senke<\/span>).<\/span><\/span><\/div>
\u00a0<\/span><\/span><\/div>
F\u00fcr die Herstellung von Pflanzenkohle braucht es Holz. Dieses soll zun\u00e4chst aus Agroforst-Systemen stammen, also von B\u00e4umen, die auf landwirtschaftlich genutzten Fl\u00e4chen wachsen. Durch Agroforst-Systeme verlieren Landwirt:innen nur wenig Ackerfl\u00e4che. W\u00e4hrend auf dem Acker selbst weiter Lebensmittel produziert werden k\u00f6nnen, wird auf den regelm\u00e4\u00dfig abholzten und wieder nachwachsenden, schmalen Agroforst-Streifen st\u00e4ndig <\/span>CO\u2082 aus der Luft gebunden.
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<\/p>Das Projekt \u00bbDer Gr\u00fcne Giebel\u00ab befindet sich noch in der Vorbereitungsphase. Zun\u00e4chst soll die Infrastruktur f\u00fcr die Herstellung von Pflanzenkohle, der Pflanzenkohle-Fond sowie die Vergabe der CO\u2082-Zertifikate aufgebaut werden. Au\u00dferdem soll noch berechnet werden, wie viel ein solches CO\u2082-Zertifikat tats\u00e4chlich kosten muss.<\/span><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t

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Sobald die Infrastruktur f\u00fcr die CO\u2082-Kompensation mit Pflanzenkohle steht, kannst du deinen CO\u2082-Fu\u00dfabdruck durch Einzahlungen in den Pflanzenkohle-Fond<\/b> ausgleichen.<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t

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Die exakten Kosten bei der Herstellung und Einlagerung der Pflanzenkohle m\u00fcssen erst noch berechnet werden. Im Durchschnitt kostet die Kompensation einer Tonne CO\u2082 durch lokale (DE) Ma\u00dfnahmen je nach Projekt zwischen 35 -100\u20ac. <\/span>Da das Verfahren \u00fcber Agroforst-Systeme und Pyrolyse des Holzes zu Pflanzenkohle im Vergleich zu anderen Kompensationsl\u00f6sungen sehr aufw\u00e4ndig ist, werden die Kosten f\u00fcr diese lokale L\u00f6sung deutlich h\u00f6her liegen. Insgesamt verspricht das Verfahren aber eine aktive und dauerhafte CO\u2082-Bindung, die weitere positive Effekte, wie Humusaufbau, erh\u00f6hte Resilienz des Bodens und verbessertes Mikroklima auf dem Acker. Hierdurch relativieren sich die Kosten wieder etwas.  <\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t

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Durch die Herstellung von Pflanzenkohle mittels Pyrolyse, das hei\u00dft unter hohen Temperaturen und unter Luftabschluss, kann der in der Pflanze gespeicherte Kohlenstoff dauerhaft in der Pflanzenkohle gebunden werden. Anders als bei der Verrottung von Pflanzen, bei der das CO\u2082 wieder in die Atmosph\u00e4re freigesetzt wird, kann durch Pflanzenkohle das CO\u2082 der Atmosph\u00e4re dauerhaft entzogen<\/b> werden und reduziert dadurch den globalen Treibhauseffekt. Anhand des CO\u2082 -Gehalts in der Pflanzenkohle kann seri\u00f6s bilanziert<\/b> werden, wie viel CO\u2082 tats\u00e4chlich aus der Atmosph\u00e4re gezogen wird. Dadurch wird vermieden, dass fehlerhaft kompensiert und somit dem Klima mehr geschadet als gen\u00fctzt wird. Pflanzenkohle selbst ist keine CO\u2082-Senke. Erst wenn die Pflanzenkohle in den Boden gemischt wird, wird sie zu einer Kohlenstoffsenke, denn dann ist es unm\u00f6glich, dass sie noch verbrannt wird o.\u00e4., d.h. der gebundene Kohlenstoff bleibt dauerhaft gebunden. <\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t

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\u00a0<\/p>

Pflanzenkohle kann nicht nur das CO\u2082 aus der Atmosph\u00e4re ziehen, sondern wird auch im Garten und Landwirtschaft zur Bodenverbesserung<\/b> eingesetzt. Wird Pflanzenkohle zusammen mit Kompost in den Boden eingetragen, f\u00f6rdert sie Mikroorganismen, verbessert die Bodenfruchtbarkeit und lockert den Boden auf. Au\u00dferdem hat Pflanzenkohle als sogenannte \u201eTierfutterkohle\u201c das Potenzial die Gesundheit der Tiere zu steigern<\/b>.<\/span><\/p>

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\u00a0<\/p>

Hast du einen Garten, Acker oder Gr\u00fcnfl\u00e4che zu Verf\u00fcgung und m\u00f6chtest dich an dem Projekt beteiligen? Dann bekommst du vom Gr\u00fcnen Giebel Unterst\u00fctzung beim Eintragen der Pflanzenkohle in den Boden. Die Pflanzenkohle bekommst du subventioniert mithilfe des Pflanzenkohle-Fonds<\/b>, in den die CO\u2082-Emittent*innen f\u00fcr die Kompensation einzahlen. <\/span><\/p>

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\u00a0<\/span><\/span><\/span>\u00a0<\/span><\/span><\/span> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span><\/span><\/span>L\u00fcneburger Unternehmen (z. B. Einzelhandel, Tourismus und Gastronomie) und Institutionen als Kooperationspartner:innen f\u00fcr die Einf\u00fchrung CO\u2082-neutraler Produkte <\/span><\/p>

\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0 <\/span><\/span><\/span>L\u00fcneburger:innen, die klimaneutrale Produkte nachfragen oder direkt in lokale Klimaschutzma\u00dfnahmen investieren m\u00f6chten <\/span><\/p>

\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span><\/span><\/span>Landwirt:innen: Anlage und Erprobung von Agroforstsystemen, Pyrolyseanlagen und Pflanzenkohleeinsatz zur Schaffung von CO\u2082-Senken <\/span><\/p>

\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span><\/span><\/span>Menschen mit selbst bewirtschafteten Gartenfl\u00e4chen, die pyrolysierte Geh\u00f6lzschnitte z. B. zur Herstellung von Terra Preta nutzen und im Garten einsetzen m\u00f6chten <\/span><\/p>

\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span><\/span><\/span>Institutionen und Unternehmen, die einen Kooperationspartner f\u00fcr Kompensationsangebote suchen <\/span><\/p>

\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span><\/span><\/span>Institutionen und Unternehmen, die selbst nach regionalen Kompensationsangeboten suchen <\/span><\/p>

\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span><\/span><\/span>Menschen, Unternehmen und Institutionen, die die Durchf\u00fchrung und Ausgestaltung des Experiments unterst\u00fctzen m\u00f6chte<\/span><\/p>

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Der Gr\u00fcne Giebel – FAQ Was ist \u00bbDer Gr\u00fcne Giebel\u00ab ? \u00a0 Das Experiment \u00bbDer Gr\u00fcne Giebel\u00ab ist ein Teilprojekt des Reallabors \u00bbZukunftsstadt L\u00fcneburg 2030+\u00ab. Das Siegel \u00bbDer Gr\u00fcne Giebel\u00ab bescheinigt Produkten, Dienstleistungen und Organisationen, ihren nicht vermeidbaren CO\u2082-Aussto\u00df durch lokale Kompensationsma\u00dfnahmen ausgeglichen zu haben.\u00a0 \u00a0Die Kompensation soll \u00fcber die Umwandlung von Holz aus lokalen […]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":365,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"yoast_head":"\nFAQ - LG2030<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.lueneburg2030.de\/gruenergiebel\/faq\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"FAQ - LG2030\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Der Gr\u00fcne Giebel – FAQ Was ist \u00bbDer Gr\u00fcne Giebel\u00ab ? \u00a0 Das Experiment \u00bbDer Gr\u00fcne Giebel\u00ab ist ein Teilprojekt des Reallabors \u00bbZukunftsstadt L\u00fcneburg 2030+\u00ab. 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